Leseforum Schweiz. Literalität in Forschung und Praxis

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Bulletin Leseforum Nr. 1

An einer Stelle dieses Hefts ist – in Frageform – vom "Ende der typographischen Literalität" die Rede. Sind wir Zeugen vom "Verschwinden und Sich-Zurückziehen von Sinn/Bedeutung aus der Schrift"? ... "Oder hat die Schrift nur ihren papierenen 'Wirt' verlassen und sich einem elektronischen anvertraut?"
In diesen Sätzen kommt eine Beunruhigung zu Papier, die heute in den Diskussionen über Lesen und Schreiben unweigerlich mitschwingt. Schriftlichkeit ist uns einerseits so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen - nicht der Rede wert, solange sie nicht ausgeht. Erst die Beunruhigung, da verändere sich etwas, macht LESEN zum dringlichen Thema, schärft das Verlangen nach genauerem Wissen, öffnet ein ungeahnt vielschichtiges Spektrum von Fragen. Mehr