Leseforum Schweiz. Literalität in Forschung und Praxis

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Die Bedeutung des frühen Schreibens für den Erwerb literaler Fähigkeiten

Frühes Schreiben umfasst verschiedene Aktivitäten, die für 4- bis 8-jährige Leseanfänger/innen relevant sind und mehr oder weniger angeleitet sein können. Studien zur Wirkungen des frühen Schreibens befassen sich entsprechend mit unterschiedlichen Aktivitäten wie Abschreiben, Diktieren oder Selberschreiben. Es besteht Konsens darüber, dass durch die Verbindung von Lesen und Schreiben der Erwerb orthografischer, aber auch textueller Schreibfähigkeiten unterstützt werden kann. Dabei ist die Einbettung der Aktivitäten in kommunikative Handlungssituationen entscheidend: So wird für die Kinder einsichtig, wozu sie welche (schrift-) sprachlichen Mittel einsetzen sollen. Mehr

  • Wie entdecken 5- bis 6-jährige Kinder in der Vorschule die Schrift, und wie verwenden sie sie in schulischen und ausserschulischen Kontexten? Inwiefern verändern die frühen Kenntnisse und Fähigkeiten des Schreibens ihre Bezüge zur Welt und zu anderen Menschen sowie zu den Eigenschaften und Elementen der mündlichen und schriftlichen Sprache? Auf der Grundlage zahlreicher ausgewählter Schriftproduke von Kindern beschreibt und begründet der Artikel zunächst die Funktionen des frühen Schreibens und zeigt dann, dass diese Lernenden in der Lage sind, verschiedene Formen der Sinnkonstruktion miteinander zu verknüpfen. Weiter werden verschiedene Vorgehensweisen auf der phonographischen Ebene analysiert und die didaktischen Möglichkeiten besprochen, die sich daraus ergeben. Es zeigt sich, dass das selbständige Verschriften ein grosses Potenzial hat, um den Kindern die Funktionen des Schreibens zugänglich zu machen.

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