Bildung wird generell als eine der wichtigsten globalen Ressourcen anerkannt. Erst seit kurzem allerdings erhält die frühkindliche Bildung grössere Aufmerksamkeit. Dass das immense Lernpotenzial der frühen Jahre diskutiert wird, hängt mit neueren Resultaten aus der neurobiologischen und entwicklungspsychologischen Forschung genauso zusammen wie mit den bildungspolitischen Diskussionen im Nachfeld der enttäuschenden PISA-Ergebnisse. Zentrale Fragen in dieser Debatte sind: Wie viel und welche Förderung ist sinnvoll und wer übernimmt diese Bildungsaufgaben am besten? Der Beitrag schildert Chancen und Risiken dieses Paradigmenwechsels im Vorschulbereich und stellt die vorschulischen Leseförderungsprojekte des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugenmedien SIKJM vor.
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