Liénard und Penloup diskutieren in ihrem Artikel, ob und wie Schreiben mit digitalen Medien in den Schulunterricht integriert werden kann. Die Frage ist Teil einer allgemeineren Betrachtung über den Bezug der Lernenden zur Schriftlichkeit im Französischunterricht (Chartrand. S.-G. & Blaser C., 2008). Die AutorInnen vertreten aus einer soziolinguistuschen Perspektive die Ansicht, dass das im Internet verwendete Französisch nicht als abweichende Form zu verstehen ist, sondern als eine Variante des Französischen, die linguistisch zulässig und in diesem spezifischen Kontext sinnvoll ist.
Nach einem Überblick über theoretische Grundlagen beschreiben die AutorInnen die Besonderheiten des Schreibens im Internet. Anschliessend diskutieren sie die Frage, welchen Platz das im Internet verwendete Französisch bei der Förderung rezeptiver und produktiver Sprachfähigkeiten im Unterricht einnehmen könnte.
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