Polysemie (die Mehrdeutigkeit von Wörtern) wird in der Wortschatzdidaktik zwar häufig erwähnt, aber nur selten analysiert. Die Autorin befasst sich aus interdisziplinärer Sicht am Beispiel von mehrdeutigen Wörtern der Französischen Sprache mit diesem Phänomen. Sie zeigt, dass die Beziehungen zwischen den Bedeutungen eines Wortes oft kompliziert sind, da sie von unterschiedlichen Sachgebieten (Geografie, Politik, Ernährung, Mathematik usw.) und Begriffsnetzen abhängen.
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