Leseforum Schweiz. Literalität in Forschung und Praxis

lffl

Bibliothek

«Wenn man sich nicht sprachlich ausdrücken kann, kann man auch keine präziseren, qualifizierteren Arbeiten ausführen.»

Stellenwert von und Anforderungen an kommunikative(n) Fähigkeiten von Auszubildenden

aus der Nr. 2023 | 2 zum Thema «Literalität und nachhaltige Entwicklung»

Christian Efing

Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über bisherige Forschungsergebnisse zu den sprachlich-kommunikativen Anforderungen, mit denen Auszubildende im betrieblichen und berufsschulischen Bereich einer dualen Ausbildung konfrontiert werden. Hierfür wurden Arbeiten aus linguistischer, sprachdidaktischer und berufspädagogischer Perspektive herangezogen, die auf Basis unterschiedlicher methodischer Herangehensweisen versuchen, die Anforderungen in solchen Ausbildungsberufen zu erheben und zu beschreiben, die traditionell von AbsolventInnen von Haupt- und Realschulen ergriffen werden. Darüber hinaus werden der Stellenwert von Kommunikation für eine gelingende Ausbildung sowie Kontextfaktoren diskutiert, die die Qualität und Quantität sprachlich-kommunikativer Anforderungen beeinflussen. Schließlich wird ein Überblick über Rahmenfaktoren gegeben, die nach derzeitigem Diskussionsstand die Wirksamkeit von Sprachförderprogrammen für BerufsschülerInnen positiv beeinflussen.

Weiterlesen im PDF (DE)