Leseforum Schweiz. Literalität in Forschung und Praxis

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Sprachförderung in der Berufsbildung – Chancen und Risiken in der Berufsfachschule

aus der Nr. 2023 | 2 zum Thema «Literalität und nachhaltige Entwicklung»

Stephan Schneider

Durch den Unterrichtsbereich «Sprache und Kommunikation» hat der Sprachunterricht an den Berufsfachschulen mit dem bestehenden Rahmenlehrplan Allgemeinbildung seit 2006 einen eigenen Stellenwert. Sprache soll nicht mehr nur als Instrument der Verständigung, sondern als ebenbürtiger Lerngegenstand behandelt werden. Wie wird das umgesetzt? Wohin hat dies in den zurückliegenden bald acht Jahren geführt und wohin könnte es allenfalls weiterführen? Was ist aus dem früheren Sprachunterricht geworden: Sind die Inhalte des einstigen Faches «Deutsch» im Fach «Allgemeinbildung» aufgegangen? Mit welchen Konsequenzen? Welche Fördermassnahmen sind heute erforderlich und in welcher Art werden sie angeboten? Der Anteil der Lernenden ohne deutsche Muttersprache hat an den Berufsfachschulen stark zugenommen. Ähnlich ist die Situation in der berufsorientierten Weiterbildung und namentlich in der Nachholbildung bei den erwachsenen Lernenden. Die Herausforderungen sind vielfältig und erfordern oft individuelle Lösungen. Thesen und Optionen können der lösungsorientierten Diskussion dienen.

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