Seit Einführung der Volksschulpflicht im 19. Jahrhundert ist die schriftliche Textproduktion fester Bestandteil des Unterrichts. Die Ziele, Inhalte und Methoden des Schreibunterrichts haben sich jedoch aufgrund der sich wandelnden gesellschaftlichen Erwartungen und pädagogischen Strömungen stark verändert. Dieser Wandel wird im folgenden Beitrag anhand von zeitgenössischen Lehrplänen, Rechenschaftsberichten der Erziehungsdirektoren und schreibdidaktischen Diskursen in ausgewählten Lehrerzeitschriften für die Volksschule der Schweiz dargestellt werden. Ein Fokus liegt dabei auf der Diskussion um Bedeutung und Einsatz von Mustern im Schreibunterricht.
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