In diesem Beitrag werden die Erstlese-Lehrmittel untersucht, die in der italienischen Schweiz der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Gebrauch waren. Dabei werden auch Zusammenhänge mit dem normativen Diskurs über Unterrichtsmethoden und mit den Grundlagen der pädagogischen Arbeit in den Kantonen Tessin und Graubünden einbezogen.
Die Analysen vertiefen das Wissen über die Verwendung von Lehrmitteln in der italienischen Schweiz, die Politik bei der Herstellung und Verbreitung dieser Lehrmittel und den sich verändernden pädagogischen Bezugsrahmen. Insbesondere soll überprüft werden, ob sich die nach bestimmten Kriterien (Unabhängigkeit von ausländischen Lehrmitteln, Vorhandensein oder Fehlen eines nationalen Bezugsrahmens, Entwicklung pädagogischer Konzepte) bestimmten historischen Etappen auch an den Erstleselehrmittel ablesen lassen.
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