Gegenstand dieses Beitrags ist ein banales, aber irritierendes Phänomen: Beschrieben wird die Verwirrung, die die Aussage eines Metatextes über einen fiktionalen Text zwischen dem Text und dem Metatext, zwischen fiktiver Aussage und reellem Kommentar schafft. Diese Verwirrung produziert eine ähnliche Grenzüberschreitung wie die narrative Metalepse, nur wird sie von den Lesenden über ihre Kommentare hergestellt. Man kann daher von einer Metalepse des Lesers sprechen. Diese Metalepse des Lesers wird hier in einem ganz spezifischen schulischen Metatext kritisch betrachtet: in den Ausführungen zu literarischen Texten im Rahmen von PISA.
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