Leseforum Schweiz. Literalität in Forschung und Praxis

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Bibliothek

Mehrsprachige literale Angebote für Asylsuchende und Flüchtlinge in interkulturellen Bibliotheken

aus der Nr. 2023 | 2 zum Thema «Literalität und nachhaltige Entwicklung»

Therese Salzmann

Die interkulturelle Bibliothek JUKIBU in Basel empfängt regelmässig Integrationsklassen und Gruppen mit hohem Anteil jugendlicher Geflüchteter und führte im letzten Jahr erfolgreich eine erste Leseanimationsreihe für Familien im Empfangs- und Verfahrenszentrum EVZ Basel durch.

Das Centre d’intégration culturelle CIC in Genf besucht seit vielen Jahren kantonale Asylzentren und Ausschaffungsgefängnisse in Genf und Umgebung mit einer mehrsprachigen Wanderbibliothek, bei der Asylsuchende auch Bücher ausleihen können.

Die Aktivitäten haben zum Ziel, den Zugang von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu Medien zu ermöglichen und deren Literalität in der Erst- und Zweitsprache zu fördern.

Dieser Beitrag beschreibt die Aktivitäten der beiden Bibliotheken genauer und geht auf die Frage ein, wie diese weiterentwickelt werden könnten, um nachhaltiger zu wirken und weitere Zielgruppen zu erreichen.

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