Leseforum Schweiz. Literalität in Forschung und Praxis

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«HoPE iS BACK» – Poetisches auf urbanen Wandflächen

aus der Nr. 2023 | 2 zum Thema «Literalität und nachhaltige Entwicklung»

Doris Tophinke

Der Beitrag untersucht aus linguistischer Perspektive die Poetizität im Szene-Graffiti, das in den frühen 80er-Jahren aus den USA nach Europa gekommen ist. Den theoretischen Ausgangspunkt bildet das Poetizitätskonzept von Roman Jakobson. Datengrundlage bilden Graffitibestände aus den Städten Mannheim und Köln, die in der Forschungsdatenbank «Informationssystem Graffiti in Deutschland» (INGRID) verfügbar sind. Exemplarisch gezeigt wird, dass sich die Eigenschaften, die nach dem Poetizitätskonzept von Jakobson als bestimmend für Poetizität gelten, im untersuchten Szene-Graffiti nachweisen lassen.

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