Leseforum Schweiz. Literalität in Forschung und Praxis

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Wenn der Slam weiblich ist. Porträts und Stellung von Slamerinnen

aus der Nr. 2023 | 2 zum Thema «Literalität und nachhaltige Entwicklung»

Camille Vorger

In diesem Beitrag wird die Stellung der Frauen im zeitgenössischen französischsprachigen Slam dargestellt und analysiert. Sechs Porträts von Slamerinnen zeigen einige typische «Positionierungen» der Frauen in der Slampoetry. Slam definiert sich als offener Ausdrucksraum für alle, ein Raum, den sich die Frauen inzwischen erobert haben.

Frauen sind bei Slam-Wettbewerben immer noch in der Minderheit, doch in der offenen Szene und als Workshop-Leiterinnen sind sie zahlreich vertreten und dynamisch. Sie stehen auch im Zentrum vieler Slams und werden darin thematisiert und sogar auf eine höhere Ebene gehoben, im Gegensatz zu den frauenfeindlichen Inhalten einiger Rap-Texte. Sechs Slamerinnen geben Einblick in ihre besondere Rolle: Welche spezifischen Herausforderungen bilden Identität und Alterität, Demokratie und didaktische Positionierung der Texte von Frauen im Slam? Zweifellos bringen sie, so wie wir sie verstehen, Substanz in die kollektive, spielerische Slampoetry.

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