Um einen möglichst vieldimensionalen Blick auf ästhetische Rezeptionsprozesse zu entfalten, der die interdisziplinären theoretischen wie empirischen Diskurse ästhetischer Erfahrung berücksichtigt und gleichzeitig (didaktisch) schärft, wird im Beitrag eine literaturdidaktische Strukturierung derartiger Prozesse aus der Rezeptionsperspektive vorgenommen. Die Darstellung konzentriert sich auf ausgewählte aktuelle empirische Untersuchungen rezeptionsbezogener Prozesse im Umgang mit Literatur. Es werden drei Möglichkeiten der Partizipation des Lesers beziehungsweise der Leserin im ästhetischen Rezeptionsprozess herausgearbeitet, die als Ausgangs- und Ansatzpunkte für literaturdidaktische Schlussfolgerungen verstanden werden können.
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