Leseforum Schweiz. Literalität in Forschung und Praxis

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Illustrierte Alben in einer Klasse der Scuola media und in den Kursen für Schülerinnen und Schüler mit Italienisch als L2: divergente und auf Integration ausgerichtete Wege des Lesens

aus der Nr. 2023 | 2 zum Thema «Literalität und nachhaltige Entwicklung»

Roberta Deambrosi

Die nicht italienischsprachigen Schülerinnen und Schüler, welche die Scuola media (Sek. I) im Tessin besuchen, haben zusätzlich zu den anderen Unterrichtsstunden auch noch Stunden bei einer Lehrperson, die sich um das Erlernen von Italienisch als L2 und um ihre sprachliche Integration kümmert (sog. Docente di Lingua e integrazione). In diesem Zusammenhang werden sie Lernprozessen ausgesetzt, mit denen die Sprache nicht nur als Kommunikationsmittel acquiriert, sondern als Hilfsmittel für die Entwicklung transversaler, pluridisziplinärer und interkultureller Kompetenzen entwickelt wird. Der Beitrag berichtet von einigen Leseaktivitäten, die auf illustrierten Alben aufbauen und v.a. das Gefühl der Selbstwirksamkeit stärken wollten. Das zu Grunde liegende Postulat ist dabei, dass die für Lesen und Schreiben um einen multimedialen Text wie das illustrierte Album mit seiner hohen Sinndichte und Schönheit entwickelten Kompetenzen zur Entwicklung und Verstärkung des Selbstverständnisses dieser Jugendlichen in Bezug auf ihre Rolle in der pädagogischen Beziehung beitragen.

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