Der Beitrag untersucht den Begriff der «Literalität» und seine semantischen und lexikalischen Erweiterungen (insbesondere als Adjektiv) in den letzten zehn Jahren. Die Autorin berichtet von ihren Erfahrungen mit diesem Begriff als Forscherin und Lehrperson und zeigt auf, welche Bedeutung er international in der Wissenschaft und insbesondere in der Sprachdidaktik erlangt hat. Der dritte Teil des Beitrags ist eine Anregung, das «Lesen-Schreiben» der Welt in einer ethno-literalen Perspektive zu betrachten, die über die rein westliche Wahrnehmung hinausgeht.
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