Der Beitrag untersucht die Vorgaben und (soweit möglich) die Praktiken des Lese- und Schreibunterrichts in den Tessiner Schulen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der Medien, Werkzeuge und Lehrmittel, die zum Erlernen und Üben dieser Fertigkeiten verwendet wurden. Die Studie möchte auch aufzeigen, wie sich damit die Schulfächer bzw. Lerninhalte «Italienische Sprache» und «Kalligraphie» in den Tessiner Schulen entwickelt haben. Aus einer historisch-vergleichenden Perspektive leistet sie einen Beitrag zum Vergleich der Fachdidaktiken der Schulsprachen in der Schweiz und greift einige Studien auf, die in der Ausgabe 2/2016 des Leseforums über die Geschichte des Lese- und Schreibunterrichts in der Schweiz vorgestellt wurden.
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