Leseforum Schweiz. Literalität in Forschung und Praxis

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Hilfsmaterialien und didaktische Vermittlungen beim schulischen Lesen- und Schreibenlernen

aus der Nr. 2023 | 2 zum Thema «Literalität und nachhaltige Entwicklung»

Claire Taisson

Im ersten Primarschulzyklus haben Lehrpersonen die Perspektive, Lesen und Schreiben zu unterrichten. Der Artikel stellt Lehr- und Lernsituationen vor, mit besonderem Schwerpunkt auf die von den Lehrpersonen benutzten Artefakte bei der didaktischen Vermittlung im Prozess des Aufbaus literaler Kompetenzen. Wir beobachten die Konstruktion literaler Kompetenzen und deren Abhängigkeit von diesen Artefakten.

Als Theorierahmen dienen uns dabei die historisch-kulturelle Perspektive (Vygotski, 1934/1997) und die Didaktik des Lesens und Schreibens in französischer Sprache.

Unsere Beobachtungen kommen aus zwei Forschungsprojekten, wovon eines in der Suisse romande in einer Klasse HarmoS 1-2, die wir zwei Jahre lang beobachtet haben, und eines in Frankreich in einer schuljahrübergreifenden Klasse, in der eine Kohorte von Kinder und ihrer Lehrperson während drei Schuljahren (Grande section, Cours Préparatoire, Cours Élémentaire première année) beobachtet wurde.

Unsere Fragestellungen betreffen die didaktische Vermittlung bei Schulkindern zwischen 4 und 8 Jahren. Welche Artefakte werden von den Lehrpersonen benutzt, um Literalitätskompetenzen aufzubauen ? Sind im Laufe der Schuljahre Veränderungen im Sinne einer Entwicklung zu erkennen ? Wir diskutieren Status und Funktion sowie den Gebrauch dieser Artefakte durch die Lehrpersonen, im Wissen darum, dass diese multimodal sind, d.h. im Zusammenwirken mit anderen materiellen Aspekten der Lese- und Schreibdidaktik wie z.B. der Körpersprache eingesetzt werden.

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