Dieser Beitrag geht von der Frage aus, wie stereotype Vorstellungen von Deutschunterricht bei angehenden Lehrpersonen hinterfragt und verändert werden könnten. Es wird eine Lernumgebung skizziert, die alle Lehramts-Studierenden des Instituts Unterstrass in Zürich während ihrer Grundausbildung selbstständig bearbeiten. Anhand von Zitaten aus den Schlussreflexionen zur Lernumgebung werden Aneignungs-, Lern- und Problemlöseprozesse aus dem Blickwinkel eines integrativen Ansatzes sowie der Motivation beleuchtet. Dabei zeigt sich, dass eine sowohl die subjektive als auch die soziale Ebene berücksichtigende, mehrperspektivisch angelegte Auseinandersetzung mit Kinder- und Jugendliteratur ermöglichen kann, vielschichtig an eigenen Vorstellungen und Haltungen zu arbeiten.
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