Leseforum Schweiz. Literalität in Forschung und Praxis

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Multimodalität

Materialität ist eine Grundvoraussetzung, um Sprache wahrzunehmen: Sei dies in Gesprächen oder Vorträgen, in Büchern oder als SMS. Sprache materialisiert sich hierbei anhand unterschiedlicher Modi – in Laut, Schrift, Gestik oder Bild etc. Und sie tritt anhand verschiedener Medien in Erscheinung – dem Körper als Medium, dem Buch, dem Tablet oder der Wandtafel etwa.
Sprechen, Schreiben, Hören und Lesen sind unter der Perspektive der Multimodalität nicht mehr so einfach als Vortraghalten, Aufsatzschreiben, Hörverständnis und Bücherlesen zu fassen. Sprachlernen bedeutet mehr und gestaltet sich weitaus komplexer; und dem sollte im Kontext von Bildung vermehrt Rechnung getragen werden. Mehr

  • Die digitalen Technologien könnten zwar einen negativen Einfluss auf das schulische Lernen haben, insbesondere was die Konzentration, das vertiefende Lesen und das erinnernde Lernen anbelangt. Doch es gibt auch durchaus positive Effekte, zum Beispiel bezüglich Problemlösungsstrategien, Lesegeschwindigkeit und Leseverstehen. Unabhängig davon, wie man sich dazu stellt: Die digitalen Technologien und Dispositive haben in der Schule unwiderruflich Einzug gehalten. Wer in der Schule arbeitet, muss sich «für die Digitalisierung fit machen». In diesem Zusammenhang bezieht sich der vorliegende Beitrag auf die Resultate der letzten JAMES-Studie (« Jugend, Aktivitäten, Medien – Erhebung Schweiz»). Der zweite Teil des Beitrags ist ein Erfahrungsbericht aus einer Weiterbildung zu e-Books, die sich an Bibliothekarinnen und Bibliothekare der Sekundarstufe I des Kantons Genf richtete. Aufgezeigt werden das Profil der Teilnehmenden, die Struktur ihrer Ausbildung und konkrete Handlungsachsen. Im letzten Teil wird auf die wichtige Rolle der Schulbibliothekarinnen und -bibliothekare im Zusammenhang mit digitaler Literalität und der begleitenden Förderung von Schülerinnen und Schülern hingewiesen.

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  • myMoment und youType sind Schreibplattformen, auf denen Kinder und Jugendliche eigene Texte veröffentlichen und solche von anderen kommentieren, bewerten oder an denen sie weiterschreiben können. Während myMoment für Kinder der Primarstufen 1 bis 5 konzipiert ist, richtet sich youType an Jugendliche ab der 5. Klasse bis Ende Sekundarstufe I. In diesem Artikel erfahren die Leser und Leserinnen mehr über den Aufbau der beiden Schreibplattformen und ihren Bezug zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. In einem weiteren Schritt werden zu beiden Plattformen die multimodalen Bezüge erläutert. Abschliessend erhalten die Leser und Leserinnen einen Einblick in den myMoment-Schul- und Schreiballtag einer fünften Klasse anhand eines konkreten Unterrichtsbeispiels.

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